Der Vergleich zwischen Online- und Offline-Shopping wird auch 2018 weiter an Bedeutung gewinnen. Tatsächlich kursieren bereits jetzt im Internet zahlreiche Nachrichten über die Schließung einiger stationärer Geschäfte. Bedeutet das, dass mehr Menschen Online-Shopping bevorzugen, als in stationäre Geschäfte zu pendeln?
Es lässt sich nicht leugnen, dass Smartphones und Tablets es Käufern heute leicht machen, Unternehmen zu recherchieren, Produkte zu bewerten, Kundenbewertungen zu lesen und sogar Waren zu kaufen. Dennoch gibt es immer noch Menschen, die einen Artikel gerne persönlich sehen und anfassen, bevor sie sich zum Kauf entschließen. Obwohl physische Geschäfte wahrscheinlich nicht so schnell aussterben werden, werden mobile Geräte eine entscheidende Rolle für das gesamte Einkaufserlebnis der Menschen spielen.
Mobile Geräte (Smartphones und Tablets) werden in Zukunft eine entscheidende Rolle im Einzelhandel spielen. Aktuelle Statistiken zeigen:
Mobile Suchanfragen
Für Käufer, die an verschiedenen Orten unterwegs sind, können mobile Geräte sie zu Geschäften in ihrer Nähe führen. Die Bereitstellung von Werbeaktionen ist ein Faktor im Online- vs. Offline-Marketing. Rund 60 Prozent der amerikanischen Verbraucher wünschen sich Echtzeit-Werbeaktionen auf ihren Smartphones.
Der offensichtliche Nachteil von Tablets und Smartphones besteht jedoch darin, dass sie nicht so viele Produkte gleichzeitig anzeigen können. Im Gegensatz zu Laptops oder Desktop-PCs müssen mobile Nutzer ständig scrollen, um andere Produkte oder die Checkout-Funktion zu finden.
Offline-Konsumenten und Erlebnisse im Geschäft
Die Verbreitung und Bequemlichkeit des Online-Shoppings bedeutet nicht zwangsläufig den Untergang des stationären Handels. Zwar wächst der E-Commerce schneller, doch der Großteil der Einzelhandelsumsätze wird nach wie vor offline abgewickelt.
Als Reaktion auf den Trend zum Online-Shopping im Vergleich zum Offline-Shopping könnten Einzelhändler 2018 Wege finden, Technologie in Ausstellungsräume und Regale zu integrieren. So können Kunden beispielsweise über Tablets oder andere mobile Geräte im Laden Preise und Produktmerkmale durch Scannen eines Barcodes abrufen. Manche Modehändler kombinieren Lebensmittel, Getränke, Bücher und Friseurdienstleistungen mit Kleidung. Interaktive Umkleidekabinen ermöglichen es dem Geschäft, Kundenwünsche oder -interessen hinsichtlich Größe, Farbe und Stil zu verfolgen.
Der stationäre Einzelhandel bietet praktische Vorteile. Anders als Online-Kunden können Offline-Kunden die Waren in Augenschein nehmen und sogar Fragen an das Verkaufspersonal stellen. Zu den Einzelhandelstrends 2018 zählt außerdem „Click & Collect“, bei dem Kunden online stöbern, auswählen und bezahlen und ihre Waren im Geschäft abholen. So verringern Kunden das Risiko, Artikel nicht rechtzeitig zu erhalten. Laut LanderApp lag die pünktliche Zustellungsrate von UPS-Paketen während der Weihnachtszeit 2014 bei 97 Prozent.
Die Bedeutung von Marken für die Kaufentscheidungen der Verbraucher wird auch 2018 einer der Einzelhandelstrends bleiben. MarTech berichtet von einer Umfrage zur Markenwahl der Verbraucher:
Markentreue aufzubauen, erfordert mehr als nur bessere Produkte und Preise. Durch Content-Marketing können Einzelhändler Neuigkeiten, Veranstaltungen und Tipps anbieten. Online-Marketing hat einen deutlichen Vorteil, denn Einzelhändler können ihre Geschichten und Visionen einer größeren Reichweite vermitteln.
Sozial verantwortliche Einzelhändler haben im Jahr 2018 bei den Kunden an Bedeutung gewonnen. So entscheiden sich beispielsweise rund 35 Prozent der Lebensmittelkäufer für sozial verantwortliche Marken. Im Jahr 2016 boykottierten 40 Prozent der Käufer Marken, weil sie deren unverantwortliches Verhalten als unverantwortlich empfanden.
Kunden möchten nicht nur Produktmerkmale und Preis erfahren, sondern auch Aspekte der Herstellungsvorgänge, wie beispielsweise:
Anstellung sozialen Medien Die Betonung sozialer Verantwortung wird in Marketingansätzen berücksichtigt. Wir werden sehen, dass immer mehr Einzelhändler Social-Media-Kanäle wie Facebook und Instagram nutzen, um Fotos von Mitarbeitern, Herstellungsprozessen, „grünen“ oder nachhaltigen Einrichtungen und Produktinhaltsstoffen zu veröffentlichen.
Bargeld ist nicht mehr der „König“, wenn es um die Zahlungspräferenzen der Kunden geht:
Aus Bequemlichkeit werden Käufer zunehmend mobile Zahlungen nutzen. Laut Vend University werden bis 2018 sieben von zehn Verbrauchern in den USA mit einem Mobilgerät bezahlen. Diese Käufer werden voraussichtlich 60 Milliarden US-Dollar mit mobilen Zahlungen tätigen.
Wir neigen dazu, Online- und Offline-Shopping als zwei verschiedene Dinge zu betrachten, aber sie sind sich möglicherweise ähnlicher, als wir denken. Smile.io stellte fest, dass es bei beiden Einkaufserlebnissen mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede gibt. Dabei sind fünf Schlüsselfaktoren zu berücksichtigen: Lage, Bequemlichkeit, Sachkenntnis, ein einladendes Erlebnis und ein Preis, der den Wert widerspiegelt. Darauf sollte der Einzelhandel seinen Fokus legen.
Die Kombination dieser Faktoren online und offline kann insgesamt zu einem weitaus zufriedenstellenderen Einkaufserlebnis führen.
Wir steuern auf eine Welt zu, in der Online- und Offline-Einkaufserlebnisse verschmelzen. Große und kleinere Einzelhändler sind online präsent, während „traditionelle“ Internetunternehmen ihre ersten Schritte im Offline-Bereich wagen.
Einzelhändler müssen Online- und Offline-Shopping nicht länger als ein „Entweder-oder“-Szenario betrachten. Nutzer erwarten, dass beide Erlebnisse gleichermaßen angenehm sind, und Unternehmen müssen beide Welten bedienen. Online- und Offline-Shopping werden beide bleiben.
Kontaktieren Sie uns Melden Sie sich noch heute an, um zu erfahren, wie Bright Vessel Ihrem Unternehmen dabei helfen kann, eine effektive Marketingstrategie für 2018 zu entwickeln.
"*" kennzeichnet Pflichtfelder
"*" kennzeichnet Pflichtfelder
"*" kennzeichnet Pflichtfelder
Hinterlasse einen Kommentar
Sie müssen eingeloggt um einen Kommentar zu posten.